Meine Forschung konzentriert sich auf klinische Fragestellungen rund um Gehirn und Mensch, medizinische Bildgebung, Softwareentwicklung für Lehr- und Ausbildungszwecke sowie auf die Generierung von Empfehlungen und datengetriebene Analysen.
Besonders interessieren mich der Einsatz von Sprachmodellen, die Identifikation von Biomarkern sowie die Entwicklung von Klassifikationsmodellen mit klarem klinischem Nutzen.
Methodik
Im Zentrum meiner Arbeit stehen KI-Algorithmen, insbesondere Methoden des maschinellen Lernens wie Support Vector Machines, Random Forests, Entscheidungsbäume sowie mehrschichtige Perzeptrone. Darüber hinaus beschäftige ich mich auch intensiv mit Deep-Learning-Ansätzen. Diese Verfahren nutze ich vor allem zur Detektion und Analyse relevanter Strukturen in der medizinischen Bildgebung, mit dem Ziel, diagnostische Prozesse zu verbessern und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Systemen zur Unterstützung klinischer Entscheidungsfindung. Zudem widme ich mich verstärkt der Offline-Anwendung von Sprachmodellen, um eine datenschutzrechtlich sichere Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten im klinischen Alltag zu ermöglichen. Dabei ist es mir besonders wichtig, Lösungen zu entwickeln, die robust, nachvollziehbar und reproduzierbar sind.
In der aktuellen KI-Forschung wird häufig vorschnell auf komplexe „Black-Box“-Modelle zurückgegriffen. Ich verfolge hingegen einen methodisch reflektierten Ansatz, bei dem zunächst einfachere, besser interpretierbare und oft auch geeignetere Algorithmen systematisch geprüft und eingesetzt werden.
MRIDTIMachine LearningAtlas-Based VolumetryLongitudinal AnalysisNeurodegeneration
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01
Erstautor
MRI classification of progressive supranuclear palsy, Parkinson disease and controls
Diese Arbeit untersucht die Klassifikation von PSP, Parkinson und Kontrollen mithilfe von Machine-Learning- und Deep-Learning-Ansätzen. Ziel ist die Identifikation relevanter Regionen und Trakte als potenzielle Biomarker zur besseren Differenzierung klinisch ähnlicher Krankheitsbilder.
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02
Co-Autor
Diffusion tensor imaging of sequential neuropathological patterns in progressive supranuclear palsy
Die Studie untersucht, ob sich neuropathologische Stadien der PSP mit einem hypothesengeleiteten DTI-Ansatz in vivo nachvollziehen lassen. Im Vordergrund stehen Regionen und Trakte entlang eines möglichen sequentiellen Ausbreitungsmusters.
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03
Co-Autor
Multiparametric MRI-based biomarkers in the non-fluent and semantic variants of primary progressive aphasia
Hier wird untersucht, wie DTI und atlasbasierte Volumetrie unterschiedliche Muster bei der nicht-flüssigen und semantischen Variante der primär progredienten Aphasie sichtbar machen können – mit Blick auf frühe Differenzierung und longitudinale Veränderung.
Mich interessiert die Verbindung von fachlicher Substanz und klarer Form: Medizin soll verantwortungsvoll sein, Forschung präzise und Technologie dort sichtbar werden, wo sie echten Mehrwert schafft.